dannwollenwirmal sucht den Spachtelkönig

Letzte Woche habe ich ja noch mal ausführlich gezeigt, wie man eine Decke mit Metall-Unterkonstruktion abhängen kann. Das bietet sich für alle Fälle an, wo die neue Decke, sagen wir mal, mehr als 10-15 cm tiefer als die alte Decke soll. Will man knapper unter die Rohdecke gehen, macht man das Ganze mit Direktabhängern (habe ich z.B. hier mal gezeigt), und wenn man ganz wenig Platz hat, nimmt man Direktbefestiger, darüber habe ich mich hier mal ausführlich ausgelassen. Das knappste Maß einer abgehängten Decke ist damit 39,5mm (27mm Profilstärke plus 12,5mm Gipskartonplatte). Bei Direktbefestigern und Direktabhängern arbeitet man auch ohne „Konterlattung“, beim Abhängen mit Ösendraht allerdings schon, siehe letzte Woche.

Das eigentliche Beplanken lasse ich jetzt mal weg, weil ich es ja auch schon oft genug hier besprochen habe, z.B. hier. Auch die Wände sind mittlerweile fertig beplankt und wie versprochen, wollen wir uns diese Woche mal zwei Aspekten des Spachtelns widmen, nämlich dem Spachteln mit Gewebeband und dem Spachteln von Innenecken und Deckenanschlüssen. Weitere Spachteltips findet der geneigte Leser übrigens auch in meiner kleinen Spachtelschule.

Gewebeband (oder alternativ Fugendeckstreifen aus Papier) wird mit eingespachtelt, wenn eine Rissbildung befürchtet werden muss. In diesem Fall habe ich es gemacht, weil ich auf Kundenwunsch auf OSB-Platte beplankt habe und ich durch das unterschiedliche Dehnungsverhalten (Holz und Gipskarton) auf Nummer sicher gehen wollte. Manche Trockenbauer spachteln generell mit „Binde“, manche generell bei Decken… im Zweifel hilft ein Blick in die Verarbeitungsrichtlinien. Beliebter Punkt für Gewebeband sind auch Anschlüsse wie Drempel an Dachschräge (siehe Spachtelschule).

Gewebeband wird eigentlich nur in den Längsfugen mit der Vario-Kante eingelegt. Die kurzen Querfugen oder die Fugen von Einmannplatten sind nicht breit genug und der Streifen würde aufliegen und dann nur schwerlich eingespachtelt werden können. Da ist dann der Papierstreifen das Mittel der Wahl. Ich selber habe aber eigentlich immer nur die Längsfugen ‚verstärkt‘.


1. Schritt: Dünner Spachtelauftrag

Zuerst wird in die gesäuberte Fuge ein dünnes Spachtelbett aufgezogen. Hier reichen wenige Millimeter, nur damit sich eine Art Klebewirkung für das Band entfaltet. Achtung, nicht zu schmal spachteln, denn wenn das Band an den Rändern nicht eingebettet wird, steht es später hässlich hervor.


Gewebeband einlegen

Danach wird in den noch feuchten Spachtel das Gewebeband eingelegt und festgedrückt.


Überspachteln

Danach wird das Band über die volle Fugenbreite eingespachtelt. Alle diese Schritte erfolgen direkt hintereinander. Erst jetzt lässt man eine Trocknungspause und stößt danach mit der Traufel oder dem Spachtel überschüssige Grate ab. Bei Bedarf einmal Schleifen und ggf. den zweiten oder dritten Spachtelgang mit Zwischenschliff machen.

Man kann Gewebeband auch für Innenecken benutzen, eine andere Möglichkeit (und in meinen Augen die bessere), ist allerdings der Einsatz von Trennband in Innenecken und auch an den Anschlüssen Wand-Decke, um einzelne Flächen voneinander zu entkoppeln. Das Spachteln mit Trennband an der Innenecke geht so:


Innenecke mit Trennband

Im Beispiel des oberen Bildes stand zuerst die linke Wand und die rechts stößt sozusagen dagegen. Das Trennband (z.B. Rigips Trennfix, Knauf Trennfix) wird auf die Grundwand (hier die linke) hinter die Stoßwand (hier die rechte) geklebt…hmm, blöd zu erklären, schnell eine Zeichnung:


Zeichnung

Wie im Foto zu sehen, wird dann von der rechten Wandfläche bis ans Trennband rangespachtelt. Und nein, dieser Spalt lässt sich nicht einfach mit Acryl zuschmieren. Dachte ich früher auch, ist aber Mist, weil’s sofort reißt.


Trennfix abschneiden

Zuguterletzt wird das Trennfix-Band abgeschnitten und man hat einen 1-2mm breiten Spalt in der Innenecke. Hier wird dann später eine dünne(!) Acrylfuge gezogen.

Auch an dieser Stelle kann es nun später mal zu einer Rissbildung kommen, aber der Riss läuft dann eben schnurgerade und fein in der Innenecke entlang. Würde man ohne Trennband oder sonstige Hilfsmittel spachteln, hätte man eine typische gezackte Rissbildung. So ist der Riss, wenn er denn entsteht, nur bei genauem Hinsehen auszumachen und man kann die Acrylfuge problemlos erneuern.

Die gleiche Anschlusstechnik gibt es auch bei Wand an Decke. Sie würd auch beim Übergang Drempel zu Dachschräge funktionieren, aber da will man ja eigentlich keine Fuge haben sondern lieber eine durchgehende Wandfläche. An der Stelle würde ich dann mit Fugendeckstreifen/Gewebeband spachteln. Habe ich bei mir auch so gemacht und hält mittlerweile schon das vierte Jahr ohne einen einzigen kleinen Riss.

So, und nun viel Spaß beim Nachspachteln. Schickt mir gern Eure Bilder und wir küren dann nächste Woche gemeinsam den Spachtelkönig! Zu gewinnen gibt es :

3. Platz: Ein Eimer Mumpe
2. Platz: Eine halbe Baustahlmatte
1. Platz: Eine Ausgabe des dannwollenwirmal-Heimwerkerlexikons

Hurra!

Krawall im Pferdestall

Frohes Neues Jahr, liebste Leser, Säger, Schrauber, Kommentierer und (Ver)Zweifler! Ich hoffe ihr seid genau so gut „reingekommen“ wie ich und habt die Silvesternacht anstatt mit zielloser Knallerei mit entsprechenden Ausbautätigkeiten verbracht. Böllern kann jeder, aber wenn man um 23:12 anfängt, an einer mittleren Wand herumzustemmen, stützt um Punkt 12 die Etage darüber ein. DAS ist doch mal ein Effekt!

Nach einigen inhaltlichen Unterbrechungen geht es heute weiter mit dem Ausbauprojekt „ehemaliger Pferdestall“. Wir erinnern uns: Der alte Raum wurde rundherum mit Vorsatzschalen ausgestattet, eine Trennwand errichtet und nun geht es allmählich ans Abhängend er Decke. Vorher wurden die OSB-Platten mit Gipskarton beplankt:


Gipskarton in der Fensterlaibung

Ein paar spezielle Stellen gab es auch hier: In der Fensterlaibung (siehe Bild) kann man aus Platzgründen natürlich keine Unterkonstruktion anbringen. Hier habe ich Ansetzgips verwendet. Dieser wird als mehrere kleine Häufchen auf die Platte aufgebracht und diese dann auf die vorher gereinigte und abgebürstete Wandlaibung geklebt. Mit einem Zargenspreizer oder Holzlatten kann man die Platte dann noch etwas anpressen. Mit dieser Methode kann man theoretisch ganze Wände mit Gipskarton beplanken. Ich bin kein großer Freund davon, aber kleine Stellen wie Reparaturen oder eben Laibungen funktionieren da ganz gut.


Jalousieband

Auch daran muss man denken: Hier zu sehen ist das Bedienband der Rolladen. Die Bedienrolle lässt sich aus der vorhandenen Wand mit zwei Schrauben lösen und herausnehmen und dann in die fertige Trockenbauwand mit entsprechendem Ausschnitt wieder einsetzen.

Nun geht’s aber Richtung Decke: Wie in den oberen Bildern zu sehen, wurde das UD-Profil hier schon angebracht. Dieses 28mm hohe U-Profil wird umlaufend an die Wand geschraubt. Dieses Profil, plus die Plattenstärke, bildet nachher die Höhe der fertigen Decke. Aus Schallschutzgründen wird das Profil auf der Rückseite mit Dämmband beklebt.

Ich habe zum Positionieren meinen Laser benutzt, man kann aber auch mit Wasserwaage oder Richtscheit arbeiten. Ist das UD-Profil umlaufend angebracht, hat man die Basis für die spätere Decke, denn an diesem „Kranz“ orientieren sich später alle anderen Schritte.


Platzierung der Ösendrähte

Als nächster Schritt werden die Ösendrähte angeschraubt. Diese kommen „gerade“ aus der Fabrik, ich knicke die Öse mit der Wasserpumpenzange vorher um 90° um. Die Drähte gibt es in verschiedenen Längen, man nimmt sie immer etwas länger als das Maß, mit dem später die Decke abgehängt werden soll. In diesem Fall hängt die neue Decke etwa 40cm unter der alten, deshalb habe ich 50cm Ösendrähte genommen.

Die Befestigung muss richtig ausgewählt werden, denn das Gewicht der Decke hängt später weniger am UD-Profil, sondern an den Drähten. Die meisten Decken, die ich restauriere, sind Holzbalkendecken. Oben im Bild sieht man einen Teil des Aufbaus, da wo der Putz ab ist! Hier habe ich also mit Holzschrauben gearbeitet. Man sollte sich vergewissern, dass man immer ein Brett trifft und nicht dazwischen landet. Deshalb: an jedem Draht einen Zugtest machen! Wenn noch was wackelt, das Ganze ein bißchen versetzen. Genaueres über den Aufbau von Holzbalkendecken habe ich hier mal berichtet. Bei anderen Decken (Beton etc.) muss man natürlich die passenden Befestigungen (Dübel…) wählen.

Die Ösendrähte tragen nachher die Profile für die Grundlattung. Daran werden noch nicht die GK-Platten befestigt. Das Raster für die Grundlattung ist in diesem Fall (einfache Beplankung mit Standard-12,5mm-Platten) 1m x 1m. So werden also auch die Drähte gesetzt.


Drähte über Drähte: Noch schief, später dann bitte senkrecht!

Als nächsten Schritt werden dann die sogenannten CD-Profile passend abgeschnitten und auf das umlaufende UD-Profil aufgelegt. Die Ösendrähte werden dann etwa auf der Hälfte der CD-Profilstärke abgeschnitten (kleiner Bolzenschneider) und mit einem Schnellabhänger versehen. Dieser wird schräg in das CD-Profil eingeschoben und dann durch Zusammendrücken am Ösendraht so weit hochgeschoben, bis das Ganze die richtige Höhe hat:


Schnellabhänger

Hier erleichtert ein Laser und eine Magnetschablone, die jeweils unter die entsprechende Stelle geklickt wird, die Arbeit enorm. Alternativ funktioniert aber auch ein Richtscheit.


Die Grundlattung entsteht

Stück für Stück entsteht so im Abstand von etwa 1m die Grundlattung. Ist man damit fertig, folgt die Konterlattung und damit die eigentlichen Befestigungsprofile für die Beplankung. Man schneidet sich die CD-Profile in Querrichtung zurecht, schiebt diese in das UD-Profil und orientiert sich dabei am späteren Raster für die Gipskartonplatten. Keine Angst, wenn es mal nicht so genau passt, lassen sich diese Profile später noch verschieben. Die Verbindung mit der Grundlattung erfolgt über Kreuzverbinder:


Verbindung Grund- und Konterlattung mit Kreuzverbindern

Bei der Beplankung sollte man ohnehin immer in der Raummitte anfangen. Die Ränder werden erstmal außer Acht gelassen, und nur die mittlere Bahn verlegt. Und daran kann man dann die CD-Profile noch ausrichten, damit sie z.B. genau zur Hälfte auf der Plattenkante sitzen und man so zwei Platten gut verschrauben kann. An den Rändern wird auch immer ein CD-Profil eingebaut (etwa 10-20 cm Wandabstand), denn die Platten werden in der Regel nicht mit dem UD-Profil verschraubt, damit man hier von der Wand entkoppelt ist.


Fertige Konterlattung

Wenn die Konterlattung fertig ist, kann man mit dem Beplanken anfangen. Wer jetzt ein De-ja-vú hatte: Richtig, ich habe schonmal von abgehängten Decken berichtet, siehe hier unter Projekte. Aber es ist einer der meistgesuchten Anleitungen hier, von daher gab’s das jetzt nochmal. Und es ist ja sowieso jede Baustelle etwas anders.

Nächste Woche geht es dann weiter mit dem Beplanken und vor allem mit dem Spachteln; hier werde ich nochmal auf das leidige Thema Innenecken und Deckenanschlüsse zu sprechen kommen.

So, und jetzt gibt’s noch die Reste-Bowle von Silvester. Einfach alle Alkoholreste zusammenschütten und Sahne drauf. Lecker lecker! Bis nächste Woche!

 

 

Der dannwollenwirmal-Jahresrückblick

Wenn der letzte Blogsonntag in diesem Jahr schon auf den 31.12. fällt, werde ich natürlich die Gelegenheit nutzen, den traditionellen dannwollenwirmal-Jahresrückblick heute abzuhandeln. Und was war da nicht alles los!

Im Januar habe ich das Türsturz-Projekt fertiggestellt, bei dem einige Türöffnungen wegen veränderter Fußbodensituation ein Upsizing erfahren haben, sprich: es wurden die Stürze höher gesetzt und schick verputzt. Zwei Tricks waren dabei: Erstens, die Schnitte nicht mit der Flex, sondern mit dem Multicutter zu machen, macht nur ein Zehntel so viel Schweinerei (geht aber auch nur bei den üblichen weichen Altbauwänden und nicht in Stahlbeton), und zweitens, gehobelte Dachlatten in die Laibung schrauben (fix gemacht mit Nageldübeln), dann hat man eine Putzlehre und kann die neuen Türstürze schön auf dem Niveau der Bestandswand anputzen. Nach einem Jahr Rückblick bin ich selbst ganz beeindruckt vom Ergebnis:


Türsturz neu gesetzt und verputzt

Weiter ging es noch mit einem Großprojekt „Hallenrenovierung“, da habe ich zum ersten mal ein Airless-Gerät in den Fingern gehabt. Das hat Spaß gemacht und die Farbe hält auch nach einem Jahr immer noch, wer hätte das gedacht.

Auch die hässlichen Spalten an meinen Dachfenstern habe ich endlich verschlossen:


Zugemacht!

Zu guter Letzt gab es noch eine gehörige Baumarktklatsche für die Frechheit von einer Silikonspritze, die der Laden wahrscheinlich immer noch genau so verkauft. Übrigens habe ich mittlerweile eine teure Kartuschenspritze aus dem Baustoffhandel und tatsächlich, die Fugen werden deutlich besser als mit den billigen Schmierpressen.

Im Februar nahm das Projekt Hallenrenovierung an Fahrt auf. Es wurden meterweise Trockenbauwände gezogen, viel mit Airless gespritzt und es entstand ein runder Empfangstresen.


Trockenbau-Power

Zu dieser Zeit erwarb ich auch meinen Akku-Bohrhammer, den ich absolut nicht mehr missen möchte. Meine nachhaltige Empfehlung für dieses Gerät!


Binford DHR243Y1J 18V

Dann gab es noch einen ausführlichen Post über freistehende Räume aus Systemprofilen und zuguterletzt das dannwollenwirmal-Gewinnspiel, bei dem ihr entzückende Bausünden gebeichtet habt.

Im März ging der Hallenumbau mit großen Schritten ins Finale, es wurde Wandputz aufgetragen und Teppich verlegt. Ich habe meine Werkzeugsammlung vorgestellt und es gab rege Diskussionen, ob ich die armen Baumarkt-Mitarbeiter wirklich so verschaukelt habe oder nicht.


Fertig: Tresen und Teppich

Und schwupps, war’s schon April. Hier ging es viel um Wellbleche. Erste Schnittversuche mit einem Knabber waren weniger erfolgreich. Die besagten Vordächer haben aber mittlerweile ihre Blech-Beplankung:


Heiligs Blechle

Und auch die Werkzeugsammlung hat Nachwuchs bekommen, nämlich der große Makita-Bit- und Bohrersatz.


Gutes Werkzeug, halbe Arbeit

Er ist mittlerweile nicht mehr ganz so sauber, aber noch fast vollständig. Als Nachteil hat sich herausgestellt, dass die Bits in dem Halter nicht gut halten und gerne im Schraubenkopf steckenbleiben oder runterfallen. Wer da einen Trick weiß, immer her damit.

Der Mai startete mit einem Malheur, nämlich der Trockenbauschraube im Heizungsrohr:


Oooops!

Die Muttertagstips sollte man sich zur Vorbereitung auf den nächsten Muttertag auf jeden Fall nochmal durchlesen.

Zwischendurch wurde mal wieder eine Decke verkleidet:


Abgehängte Decke

Im Juni habe ich ausführlich über meine Erlebnisse mit der Horrorwohnung berichtet. Auch hier empfehle ich dem geneigten Leser die nochmalige Lektüre! Es wird immer schöner, je öfter man es betrachtet.

Der Juli gestaltete sich warm und arbeitsreich, aber zwischendurch habe ich nette Sachen gemacht, beispielsweise diese Holzbank mit Einbrennung versehen:


Holzbank

Auch die zwölf Sätze, die Heimwerker niemals sagen würden, kann ich an dieser Stelle nochmals empfehlen. In den Kommentaren finden sich passende Ergänzungen, danke dafür!

Nach der Sommerpause im August ging es dann im September mit der üblichen Ferienwohnungs-Analyse weiter. Zwischendurch war dann noch der Blog kaputt, aber an großen Projekten gab’s dann nichts mehr.


Fewo-Analyse

Der Oktober begann mit einer Hommage an meinen Lieblingssender, der mir viel Feedback einbrachte. Es gab noch Tips zur optimalen, oder auch nicht, Fliesenhöhe und schließlich eine ausführliche Betrachtung vom Sinn und Unsinn der Innendämmung sowie eine Vorstellung von frei stehenden und direkt befestigten Vorsatzschalen:


Vorsatzschalen

Dann gings nochmal richtig ans Eingemachte in punkto Dampfbremsfolie mit korrektem Wandanschluss und Zwischensparrendämmung mit nachträglicher Unterdeckung anstatt Unterspannbahn. Ein bisschen was für die Handwerksnerds halt. Aber das muss ja auch mal sein.

Im November wurden dann Dachschrägen beplankt und Blechscheren verloren (nein, immer noch nicht wieder aufgetaucht. Vielen Dank für Eure Anteilnahme, aber ich habe jetzt eine neue!). Als Jahresabschluss-Baustelle habe ich einen ehemaligen Stallraum mit Vorsatzschalen, Trennwand und abgehängter Decke ausgestattet. Eine ausführliche Abhandlung gab es noch über das Thema „Rigips auf OSB„.

Der Dezember brachte dann noch die Vollendung der besagten Baustelle (kurz vor Weihnachten fertig geworden! Punktlandung!) sowie eines meiner persönlichen Highlights im Bereich Heimwerkercomedy, nämlich die Ausschreibung zur Errichtung von 34 Ein- bis Zweifamilienhäusern an den Hausmeister- und Renovierungsservice Kottmüller aus Lehrte. Wie ich aus vielen Nachrichten und persönlichen Ansprachen erfahren habe, hattet ihr beim Lesen mindestens genau so viel Spaß wie ich beim Schreiben.

So, und nun ist bald schon 2018, der Blog geht tatsächlich in sein fünftes Jahr. Habe ich damals geplant, das so lange zu machen? Irgendwie habe ich das alles gar nicht geplant, aber nun ist es so gekommen, und erstmal geht’s auch so weiter. Viele spannende Projekte warten auf die Binford-Maschinen, die über Weihnachten und Silvester einen klitzekleinen Winterschlaf gemacht haben und im Januar sofort wieder anspringen, wenn es wieder heißt: Tu Schaum hinein, wird auch zu Stein; Silikon macht das schon; Übel wird dem Eckventil, schmierst du drumherum Acryl. Oder so ähnlich.

Euch, lieben Lesern, einen guten Rutsch und alles Beste für 2018! Bis nächstes Jahr!

 

Das 24. Türchen

Nun fällt der Heiligabend tatsächlich auf einen Blogsonntag, oder eben umgekehrt. Davon lasse ich mich natürlich nicht irritieren. Der einzige Unterschied ist, dass an Heiligabend kaum jemand Zeit haben wird, diesen Post zu lesen. Ich selber mache ja am 24. traditionell die jeweils nötigen Stemm- Maurer- und Abrissarbeiten und habe dann auch wirklich nicht die Ruhe, mich in die Ecke zu setzen und Texte zu lesen. Ohnehin ist Texte lesen in unserer schnelllebigen Zeit (klingt floskelig, ist aber was wahres dran) scheinbar nicht mehr besonders populär. Ein witziges Bild, ein schneller Spruch oder ein kurzes Clip können in Sekundenschnelle konsumiert, geteilt und damit weiterverbreitet werden. Für Texte muss man sich bewusst Zeit nehmen, und im schnellen und trubeligen Alltag schafft man sich diese Inseln zu selten. Umso mehr ein ehrfürchtiges Dankeschön an meine stetig wachsende Lesergemeinde, für das Lesen, Zeit nehmen, kommentieren und die allgemeine handwerkliche Teilhabe.

Vorletzte Woche gab es etwas Verwirrung, denn ich habe schneller Geschrieben, als die Leser folgen konnten. Letztendlich war das aber alles gar nicht so spektakulär: Ich habe Vorsatzschalen gebaut, die ich hier schon ausführlich beschrieben habe, und habe zur Steigerung der Stabilität in den Ecken ein paar Winkel gesetzt. Und dann ging es noch um ZK-Elemente, das will ich heute noch etwas näher beschreiben, denn was kann es schöneres geben, als zu Weihnachten eine Tür einzustemmen?

Wir alle kennen eine normale Zimmertür mit einer Zarge, die die ganze Wand umschließt, die also an einer Wandseite anfängt, die Laibung mit verkleidet und an der anderen Seite wieder aufhört. Nun gibt es aber auch Fälle, bei denen die Wände sehr dick sind, sei es eine (ehemalige) Außenwand oder, wie hier, eine Wand, vor die noch eine Vorsatzschale montiert ist. Dadurch ist die Wandstärke und damit die Türlaibung sehr groß und eine Standardtür würde nicht mehr passen. Das klingt also nach Sonderanfertigung, hoher Lieferzeit und oh-oh-oh, das wird teuer.

In diesen Fällen kann man sich einer Eckzarge bedienen, das ist also ein Modell, das nicht die ganze Wand umfasst, sondern nur die Kante, an der nachher das Türblatt liegt. Die Eckzargen bestehen meist aus Metall und werden daher auch vorwiegend für Metalltüren benutzt, sogenannte ZK-Elemente (ZK=Zink, also verzinkte Türen!) Das sind solche Blechtüren, wie man sie von Heizungsräumen, Lagereingängen usw. kennt. Es gibt sie aber auch in weiß beschichtet und dann sehen sie eigentlich auch ganz ansehnlich aus.

Damit eine Eckzarge die gleiche Stabilität wie eine Umfassungszarge erhält, ist sie aber etwas aufwändiger zu montieren. Standardmäßig haben die Eckzargen an der Unterseite einen Steg, der die Zarge auch im unteren Bereich dauerhaft in Form hält. Dieser ist dazu gedacht, unterhalb des Fertigbodenniveaus zu liegen, daher fängt das Türblatt auch erst 30mm über diesem Steg an.


Hier ist die Fliesenkante schärfer als das Foto

Im Bild sieht man hoffentlich, was gemeint ist: Die Zarge mit der horizontalen Strebe wird 30mm in den Boden gestellt. Das ist bei einem Rohboden, auf dem später noch eine Nutzschicht aufgetragen wird, recht unproblematisch, und auch in diesem Fall konnte ich einfach diesen Streifen ausschneiden, weil der Boden sowieso neu gemacht wird. Ich hatte aber auch schon einen Fall, bei dem der Boden fertig war und nur die Tür dazu kam. Man kann dann auch die Tür normal einbauen und mit dem Schlitz unter dem Türblatt und dem Steg auf dem Boden leben (relativ dämlich), oder die Zarge um 30mm kürzen. Dann muss man aber die Zarge auch wirklich gut befestigen und es ist nicht ausgeschlossen, dass sie sich verzieht und die Tür dann ständig klemmt. Wenn man also die Wahl hat, sollte man den Steg mit einbauen. Die damals von mir gekürzte Zarge funktioniert allerdings nach wie vor.


Befestigungsbänder

Eine Eckzarge wird nicht eingeschäumt, sondern mit insgesamt 12 Befestigungsbändern befestigt, an jeder Zargenseite sechs, davon drei für die Wandseite und drei für die Laibung. Die Bänder sollten dabei eine Zugwirkung zur jeweiligen Seite entfalten und nicht einfach locker angeschraubt werden. Vorher die Tür per Wasserwaage ausrichten und auch das Türblatt mal einhängen und Probeschließen. Erst dann alle Bänder gut anschrauben.

Es gibt noch Varianten von Zargen, die mit Mörtel ausgefüllt werden oder solche, die direkt ins Trockenbausystem integriert werden. (Wandbegleitender Einbau)

Nach dem Befestigen wird dann die mitgelieferte Dichtung montiert (auf die Richtung des Gummiprofils achten!) und schon ist die Sache fertig.

Vorbereitung ist da übrigens alles: Ich habe ja schon die Übersicht der nötigen Bauöffnungsgrößen vorgestellt (LINK), da kann man dann die Türöffnungen schon schön vorbereiten.

Was war noch?

Wo wir grad bei nützlichen Links sind, möchte ich Euch auch diese schöne Übersicht über die FAQs beim Dachfenstereinbau nicht vorenthalten. Auf der Seite befinden sich auch sehr ausführliche Anleitungen zum Einbau von Dachfenstern sowie diverse Planungshilfen.

Einer noch: Weil man ja oftmals Lieferanten für spezielle Maschinen und Werkzeuge sucht, ist Industrystock eine lohnende Seite für Bezugsquellen aller Art, zum Beispiel CNC-Fräsmaschinen, falls man sowas mal braucht. Aber auch alle möglichen anderen Lieferanten kann man hier suchen und finden.

So, nun aber husch, husch, zurück unter den Weihnachtsbaum. Der nächste Blog ist Silvester, schon wieder ein Sonntag! Aber nützt ja nichts. Da gehen wir dann hoch und hängen eine Decke mit Ösendraht ab. Hab ich schonmal gezeigt, ist aber scheinbar sehr beliebt, denn es wird am häufigsten auf Pinterest geteilt. Und wer hängt nicht gerne an Silvester ne Decke ab?

Euch allen, ihr lieben Schrauber, Bohrer, Säger, Schweißer, Löter, Pfuscher und Experten, wünsche ich eine wunderprächtige Weihnachtszeit mit ordentlich Werkzeug unterm Baum! Und ich gehe jetzt allmählich auch mal Geschenke einkaufen. Bis nächste Woche!

 

 

Die Ausschreibung

Montag, 4. November

Durch eine Verkettung von kuriosen Umständen geht der Zuschlag der europaweiten Ausschreibung zur Errichtung der Neubausiedlung Weserwerft an den Haus- Garten- und Hausmeisterservice Wolfgang Kottmüller aus Lehrte. Es handelt sich um die Errichtung von 34 Ein- bis Zweifamilienhäusern als Generalunternehmer.

Dienstag, 5. November

Herr Kottmüller geht direkt ans Werk und packt seinen Anhänger mit den nötigsten Werkzeugen, um pünktlich mit den Tiefbauarbeiten beginnen zu können. Zum ersten Spatenstich ist neben der Presse und Vertretern des Landkreises auch eine Abordnung des örtlichen Bauamtes anwesend, nicht ahnend, dass der hier benutzte Spaten auch das einzige Tiefbauwerkzeug in Herrn Kottmüllers Fundus ist.

Freitag, 14. November

Der erste Keller ist ausgeschachtet. Kottmüller hat eigenhändig die Baugrube von 12m Länge und 14m Breite ausgehoben. Allerdings ist sie erst 20 Zentimeter tief, da sich das darunter liegende Gestein als relativ hartnäckig erwiesen hat. Im Baumarkt hat K. bereits einige Rohbaumaterialien wie zwölf Ytong-Steine und vier Sack Zement gekauft, eben so viel, wie in den Anhänger passt. Die ersten Hauskäufer möchten sich den Fortschritt der Bauarbeiten ansehen, werden aber von K. zunächst vertröstet.

Montag, 1. Dezember

Die Baugrube konnte durch die Leihe eines Minibaggers nun doch ausgehoben werden. K. hat begonnen, die Bodenplatte zu gießen, ist aber überrascht, wie viel Beton da rein geht. Aus Rationierungsgründen wird die Bodenplatte daher nur drei Zentimeter stark. Auf eine Stahlbewehrung wird verzichtet, weil die Bodenplatte ja „nicht weg kann“.

Mittwoch, 3. Dezember

Die Kellermauern sind fertig! Durch den anhaltenden Regenfall steht allerdings bald eine ansehnliche Menge Wasser in dem so entstandenen Bassin. Kottmüller steht bis zum Bauchnabel in der trüben Brühe und googelt „Bauwerksabdichtung“.

Freitag, 5. Dezember

Das Wasser ist noch weiter gestiegen. K. schmiert irgendeine Schlotze an die Wand. Ein anderer Teil wird mit Dachpappe ausgelegt. Der erhoffte Erfolg bleibt allerdings aus. K. beschließt, erstmal beim nächsten Haus anzufangen.

Dienstag, 8. Januar

Über die Feiertage war natürlich Baupause! Der vollgelaufene Keller ist mittlerweile komplett gefroren und das Eis hat bedauerlicherweise auch die Mauern auseinandergedrückt. K. schließt die entstandenen Risse mit Bauschaum. Unter Wasser benutzt er fachgerecht Brunnenschaum.

Mittwoch, 9. Januar

Kottmüller googelt „Betondecke gießen“ und stößt auf ein informatives Youtube-Tutorial. Den Herren vom Bauamt, die zwischendurch anrufen, versichert er, es sei alles in bester Ordnung, und die Bauarbeiten wären auf jeden Fall Ende des Jahres abgeschlossen. Noch ein ganzes Jahr Zeit! Gar kein Problem.

Montag, 1. Februar

Das Gießen einer Betondecke stellte Kottmüller vor Herausforderungen, die in der bisherigen Arbeitswelt des Hausmeisterservices in dieser Form nicht aufgetreten sind. K. beschließt, die Kellerdecke der Einfachheit halber aus zwei Lagen Laminat zu erstellen.

Freitag, 14. Februar

Nach den schlechten Erfahrungen mit Beton als Werkstoff beschließt K., das zweite Haus in Trockenbauweise zu errichten. An den Positionen der Außenwände werden schmale Gräben gezogen und dann Gipskartonplatten hochkant hineingestellt. Kottmüllers Gattin Irma Kottmüller geht mittlerweile zur Hand und drückt die Erde an den Platten gut fest.

Dienstag, 3. März

Irma K. hat das Interesse an den Roharbeiten etwas verloren und legt lieber schonmal den Garten an. Für den Nutzgarten sind Erbsen, Kohlrabi und Salat geplant.  K. hat unterdessen im Haus eins nun doch einige Mauern errichten können. Da sich für die Fenster- und Türöffnungen kein passendes Tutorial im Internet finden ließ, werden die entsprechenden Löcher einfach rausgeflext.

Freitag, 19. März

K. googelt „Dachstuhl bauen“ und kauft zu diesem Zweck drei Bund Dachlatten, die er Tipi-artig auf dem Rohbau auftürmt. Weniger Glück hatte übrigens Haus zwei; die Gipskartonplatten haben den Regenschauern nicht standhalten können und stehen nun, traurig verbogen, wie ein groteskes Kunstwerk auf dem öden Ackerland. Egal, erstmal Richtfest!

Donnerstag, 24. April

Die ersten Hauskäufer äußern Zweifel an der bauphysikalischen Kompetenz des Herrn Kottmüller. Nach einem lautstarken Wortgefecht wurden die entsprechenden Herrschaften zur Hilfe verdonnert und heben nun gemeinsam die Baugrube für das dritte Haus aus. Fehlen also nur noch 31.

Mittwoch, 24. Juli

Kottmüller sieht sich die Ausschreibungsunterlagen noch einmal genau an. Tatsächlich, für alle Häuser werden darin Bodenbeläge und Badezimmer gefordert. Das war K. bisher nicht klar und so bleibt nur eine weitere Fahrt zum Baumarkt.

Donnerstag, 31. Juli

Das Dach von Haus eins ist mittlerweile mit Wellplatten gedeckt und so ist die Feuchtigkeit, abgesehen vom Keller, hier kein Thema mehr. Als Bodenbelag entscheidet sich K. für Silofolie. Sie ist robust, abwaschbar und passt auch farblich gut.

Montag, 12. August

Bei nochmaligem Ansehen der Ausschreibung entdeckt K. den Passus „Energieverordnung“. Er muss also Dämmung an den Außenwänden anbringen. Im Baumarkt findet er prompt einen Mitarbeiter, der in berät und ihm das richtige Paket kompetent zusammenstellt. K. kommt zurück mit einem Anhänger voll Glaswolle, 412 Tuben Silikon sowie einem Siphon.

Mittwoch, 8. September

Das erste Haus ist quasi fertig. Es fehlen nur noch die Zwischendecken, da diese nur unter größeren Umständen zu bauen sind. K. beschließt, diese erstmal wegzulassen und nur nachzurüsten, falls jemand danach fragt.

Freitag, 10. Oktober

Die ganze Sache gerät ein wenig außer Kontrolle, als bei der Inbetriebnahme der Fußbodenheizung das Haus zwei komplett in Flammen aufgeht. Die dort zwischenzeitlich erzielten Baufortschritte (Wände und Dach aus Rigips-grün, verklebt mit Malerkrepp sowie eine Dacheindeckung aus einem attraktiven Sonderposten Asbestplatten) sind leider komplett zunichte gemacht worden. Das Bauamt wird auf die Zustände aufmerksam und allmählich unruhig.

Samstag, 11. Oktober

Die zukünftigen Hausbesitzer, welche bereits im Vorfeld beträchtliche Summen für die Errichtung ihrer Eigenheime angezahlt haben, versammeln sich als wütender Mob um Herrn K.s Anhänger. Dieser steht im Taucheranzug im Keller von Haus eins und schließt Steckdosen an.

Montag, 9. November

K. räumt ein, dass ein Einhalten des beabsichtigten Termins zur Schlüsselübergabe Anfang Dezember möglicherweise doch etwas knapp sei, da genau genommen noch 32,5 Häuser fehlen und auch das bereits fertiggestellte Haus eins leider nicht wirklich bewohnbar ist. Mittlerweile haben sich dort einige seltene Wassertiere angesiedelt, unter anderem die goldgelbe Pfaffenampfer und der dreischlötterige Wippelmolch. Der Naturschutzbund hat Teile des Kellers zur Schutzzone erklärt. Umweltaktivisten halten Mahnwachen und kochen Erbsensuppe aus der Gulaschkanone.

Donnerstag, 30. Dezember

Mit dem Geld aus den Abschlagsrechnungen, abzüglich der bereits im Baumarkt getätigten Einkäufe, sind Herr K. und seine Frau Irma ins Exil geflüchtet. Genau genommen hat das Geld nur bis zum Campingplatz „Kiesloch Wittloge“ gereicht, wo die beiden einige Zeit später von der Polizei gestellt werden konnten.
Als politische Konsequenz versprach das Bauamt, bei zukünftigen Ausschreibungen nicht mehr nur nach dem Preis zu gehen, haha, ach nein, doch nicht.

Mittwoch, 8. Januar

Die Ausschreibung für die „Fortsetzung der Bauarbeiten zur Neubausiedlung Weserwerft“ gewinnt Alois Bramöller vom Hofservice Bramöller. Er packt das nötige Werkzeug in seinen Bulli, um zügig mit den Bauarbeiten beginnen zu können…

 

 

 

Freischwinger

Auch wenn der Suchbegriff „Gipskarton auf Holzlatten Dichtung“ mich kurz hat überlegen lassen, ob ich nun was über Gipskarton auf Holzlatten dichten soll (Lass das mit der Latte sein, Profil kommt in die Decke rein! Magst Du diese nicht, was solls – nimm halt doch dein krummes Holz), geht es munter weiter beim dem bereits vorletzte Woche beschriebenen Umbau mit Gipskarton auf OSB.

Der aufmerksame Leser Herr B. hat nun doch eine Regelhaftigkeit für diese Bauweise gefunden, diese stammt, wie zu erwarten war, nicht von der Gipskarton-Industrie, sondern von der Holzlobby, ich möchte sie Euch dennoch nicht vorenthalten: Unter egger.com findet sich ein Dokument, das man hochhalten kann, wenn man GK auf OSB baut. Wobei es hier um eine Platte der Firma Egger geht.

Ob nun normgerecht oder nicht, das Holz ist nun dran und ich bin am Donnerstag schon mit dem Gipskarton angefangen. Etwas Kummer haben mir die freistehenden Vorsatzschalen gemacht. Die direkt befestigten sind da schon deutlich stabiler. Die freistehenden (wie hier beschrieben mit CW75-Profilen und umlaufenden UW75) musste ich erstmal bis obenhin doppelt beplanken (auch bei abgehängter Decke reicht es nicht, den oberen Teil wegzulassen) und sogar teilweise WInkel an den Innenecken befestigten, damit die Schale bei Druck nicht wackelt.


Wand für Wand beplankt

 

Knauf beispielsweise gibt für eine freistehende Vorsatzschale mit CW75, einlagig(!) beplankt Wandhöhen bis 4m an. Ich hatte mit zweilagig beplankt und 3,50m schon Probleme mit der Stabilität. Und ja, es ist nach Verarbeitungsrichtlinien gebaut. Direkt montiert also bombenfest, freistehend nur mit Trickserei. Wenn jemand Tipps dazu hat, immer her damit!

Irgendwie habe ich jetzt auch die Türen mit in meinem Tätigkeitsfeld. Es gibt hier, bedingt durch a) Altbau und b) Vorsatzschalen große Wandstärken, die für eine konventionelle Zarge höchstwahrscheinlich eine kostspielige Sonderanfertigung bedeutet hätte. So entschied man sich für ZK-Elemente (gibt’s auch in weiß!) mit Eckzarge. Die Eckzargen werden dann auf der Holzkonstruktion montiert und die Laibung mit GK ausgekleidet.

Es gibt vier Standardbreiten für ZK-Elemente: 625, 750, 875 und 1000mm Breite bei 2000mm Höhe. Hier habe ich eine knuffige Übersicht mit den dafür nötigen Bauöffnungsgrößen gefunden.  Die Laibungen musste ich entsprechend verkleiden, dafür eigneten sich dann die OSB-Reste:


Die Türlaibungen entstehen

 

GK habe ich nun die Hälfte fertig, nächste Woche will ich dann mit Wänden und Decken sowie Spachtelei fertig werden. Ach, und die Türen müssen auch noch eingebaut werden, mal sehen, wie fummelig das so wird. Das Schwingverhalten der Schalen habe ich nun mit doppelter Beplankung und Eckwinkeln auf ein erträgliches Maß reduzieret; Verspachtelung und Decke geben dann wohl den Rest Stabilität. Gespachtelt wird mit Bewehrungsstreifen, dann wird das Ganze wohl Hand und Fuß haben. Und wenn nicht, also in der allergrößten Not, gibt’s ja immer noch Bauschaum.

Hey Siri

„Hey Siri!“
*pieps*
„Spiel ‚Feel‘ von Calvin Harris“.
*pieps*

„Spiel ‚Feel“
„Ich habe leider…“
„von Calvin…“
„Soll ich im Internet nach Kelvin suchen?“
„Nein, spiel ‚Feel‘ von Calvin Harris.“
„Es wird viel von Calvin Harris gespielt“
*utz utz utz*
„Nein, nicht viel, sondern feel.“
„Das habe ich leider nicht verstanden“
„Spiel ‚Feel‘ von Calvin Harris“
„Das Hörbuch Feels like home wird gespielt:“
„Nein, ‚Feel‘ von Calvin Harris. Oder Feels. Wie heißt es denn jetzt…“
„Interessante Frage.“
*pieps*
„Hey Siri…“
*pieps*
„Spiel ‚Feel‘ von Calvin Harris“
Die Liebe ist viel zu schön von Slavko Avsenik und seinen original Oberkrainern wird gespielt.“
„NEIN!“
*humptata ufftata tirilliiii…die Liiiieeebeeee ist viiiiiel zu schööööön….*
„Siri spiel Feel von Calvin Harris oder ich…“
„Alwin Brandes war ein deutscher Politiker und Gewerkschaftsführer. Er leistete Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Möchtest Du den Wikipedia-Eintrag…“
„NEIN! Vergiss es einfach!“
„Du bist in Bundesstraße 65, 32429 Minden.“
„Ist mir egal!“
„Naja…“

„Hey Siri?“
*pieps*
„Wer hat meine Blechschere?“
„Interessante Frage.“

 

 

(nach einer wahren Begebenheit)

OSB tut Rigips weh

Daraus, dass ich kein besonders großes Freund von OSB-Platten bin, habe ich ja hier nie einen Hehl gemacht. Sicherlich haben sie hier und da ihre Berechtigung, oftmals werden sie aber in den Händen von Heimerkern zur tödlichen Waffe gegen eine durchdachte Bauphysik. In der Pfuschabteilung des Baumarkts stehen OSB-Platten neben Bauschaum, Kleben-statt-Bohren-Sets und dem Lügenstift. Aber dass nur als meine gefühlte und völlig Subjektive Einschätzung 🙂

Ich musste mich nun wohl oder übel mit OSB beschäftigen, denn auf der aktuellen Baustelle war es der ausdrückliche Kundenwunsch, die erste Lage der Doppelbeplankung mit OSB auszuführen, um später Regale oder Halterungen besser anbringen zu können. Also: „Rigips auf OSB“.

Sämtliche Verarbeitungsrichtlinien schweigen sich über diese Kombination aus, denn fachgerecht ist sie eigentlich nicht. Holz und Gipskarton haben unterschiedliche Ausdehnungseigenschaften und reagieren verschieden auf sich veränderndes Raumklima, Luftfeuchtigkeit etc., mit der Folge, dass es zur Rissbildung in der Gipskartonfläche kommen kann.

Da es sich hier „nur“ um einen Lager- und Werkstattraum handelt, habe ich zwar versucht, Alternativen aufzuzeigen (die erkläre ich gleich noch), bin schlussendlich aber seufzenderweise die Kombibeplankung angegangen, nicht ohne aber folgendes zu beachten:

  • Die Fugen der OSB-Platten großzügig belassen, der Plattenabstand sollte etwa 4mm betragen
  • Alle Anschlüsse der GK-Fläche entkoppelt (mit Trennfix) ausführen, nicht nur zur Decke, sondern auch die zwischen zwei Wänden
  • GK-Fugen mit Gewebe oder Papierdeckstreifen spachteln


OSB-Beplankung: Fugen nicht komplett schließen!

Gelegentlich findet man noch den Hinweis, dass man zwischen OSB und GK eine Trennschicht (Folie) anbringen sollte und die GK-Platten anstatt zu schrauben klammern muss. Die letzte Quelle dafür ist aber aus 2001 und ich behaupte einfach mal, dass man mit den oben genannten Punkten schon auf der sicheren Seite ist, zumindest für untergeordnete Räume, wo ein kleiner Riss mal nicht so stören dürfte. Für den Wohnbereich hätte ich das mit der OSB-Platte allerdings abgelehnt.

Was sind die Alternativen? Erstens gibt es mittlerweile ganz vorzügliche Hohlwanddübel (wie den hier), zweitens schafft eine doppelte GK-Beplankung mit entsprechenden Dübeln auch eine Menge Tragkraft. An neuralgischen Punkten (Hängeschränke Küche, TV-Wandhalterung) kann man ja durchaus eine Holzplatte hinter dem GK mit einarbeiten. Wenn nur punktuell und nicht flächig, sind auch die Probleme der Ausdehnung nicht so groß.

Meine favorisierte Alternative sind Systemplatte, die für Lasten gemacht sind, z.B. die Rigips Habito. Hier kann man einfach dübelfrei Lasten befestigen und erreicht mit einer normalen Schraube 30 kg (bzw. 60 kg bei Doppelbeplankung) Lastenbefestigung. Die Platten sind etwas teurer als normale GK-Bauplatten, allerdings spart man sich OSB und ggf. die doppelte Beplankung. Die Verarbeitung (ritzen und brechen) funktioniert so wie bei der herkömmlichen Bauplatte, doch Achtung: für die Verschraubung wird ein Impulsschrauber angeraten, da die Oberfläche härter ist. Geht auch mit normalem Akkuschrauber, kann aber zur Qual werden und die Schraubenköpfe werden oftmals nicht ausreichend versenkt. Und ein Impulschrauber geht so bei 300-350 Euro los. Muss man sich also auch überlegen (ist ja bald Weihnachten, hihi)

Beim Thema Risse in der Kombi Rigips-OSB kann ich hier exklusiv einen Langzeittest präsentieren: Bei diesem Projekt hier wurden vor drei Jahren Vorsatzschalen mit OSB und GK beplankt (allerdings außerhalb meiner Verantwortung, höhö), allerdings, soweit ich mich erinnere, ohne Fugenabstand beim OSB und auch ohne entkoppelte Anschlüsse.


Gipskarton auf OSB: Rissgefahr

Wie im Bild zu sehen, gibt es vereinzelte Risse an den Anschlüssen und an den Fugen des Gipskartons. Ist also was dran!

Zusammengefasst: Gipskarton auf Holzfläche nur mit den oben beschriebenen Maßnahmen; im Wohnbereich lieber auf Alternativen ausweichen. Übrigens auch ein Grund, warum ich Unterkonstruktionen generell aus Metallprofilen mache: verminderte Rissbildung. Und ich habe ja wenig Lust und Zeit, ständig durch die Gegend zu fahren und bei Wänden und Decken, die ich irgendwo gebaut habe, die Risse wieder zuzuschmieren. Mit stolzgeschwellter Brust kann ich behaupten, dass alle meine Trockenbauprojekte bis heute rissfrei sind (zumindest hat sich noch nie jemand gemeldet…), ich hoffe, das wird jetzt auch was mit der unsäglichen OSB-Platte. Durch die man übrigens auch ständig Splitter in den Fingern hat. Baumarktscheiß! Ab aufs Osterfeuer damit. Hurra!

Von Schalen, Wänden und Taschen

Der Suchbegriff der Woche „steinwolle juckt nicht“ hat mich nur ganz kurz grübeln lassen, nein, tut mir leid, dafür habe ich jetzt auch keine Lösung parat. Schon ärgerlich, wenn die so gar nicht juckt? Da stellt man sich drauf ein und dann passiert nix. Schlimm sowas.

Ich habe diese Woche Unterkonstruktionen für Vorsatzschalen gebaut. Über die verschiedenen Formen von Vorsatzschalen habe ich ja hier schon berichtet, nämlich die freistehende, die etwas mehr Platz beansprucht, aber schneller zu bauen ist, und die direkt befestigte, die wenig Platz braucht, aber etwas aufwändiger ist.

Über den Sinn und Unsinn der Isolierung (also der Innendämmung) gibt es auch im Link oben was zu lesen. Im Zweifel rate ich eher davon ab. Innendämmung ist immer eine heiße Kiste hinsichtlich Taupunktverschiebung und Schimmelbildung. Und es macht oftmals wenig Sinn, einzelne Räume von innen zu dämmen. Als Kältebrücke hat man ja auch die Trennwände. Auf jeden Fall sollte der U-Wert-Rechner zu Rate gezogen werden, um die geplante Maßnahme mal einmal zu simulieren.

Der Raum, um den es geht, sollte rundherum mit Vorsatzschalen ausgestattet werden, da die Wände reichlich krumm und marode sind. Außerdem war eine Raumteilung mittels Trennwand geplant. Mit der Trennwand habe ich auch angefangen.


Trennwand: Am Boden geht’s los!

Hier ist der erste Schritt, die Position festzulegen. Ein Laser (oder Pythagoras) kann helfen, einen rechten Winkel zu erreichen. Der Wandverlauf wird am Boden eingezeichnet und die UW-Profile (hier: 75mm Stärke) zugeschnitten (Übrigens habe ich mir schweren Herzens eine neue Blechschere gekauft), an der Unterseite mit Dämmband beklebt (Schallentkopplung) und dann mit Nageldübeln im Untergrund (Betonboden) befestigt. Hat man nun eine einfache Wand ohne Knick, kann man an beiden Seiten die Senkrechten an den Wänden befestigen (ebenfalls UW) und hat dann, sofern man die senkrechten lotgerecht ausgerichtet hat, direkt die passende Linie für den oberen Verlauf.


Senkrechtes und oberes Profil

Hat man alles richtig gemacht, gibt es nun einen „Rahmen“ für die Wand, in die man nun nur noch die Steher (CW-Profile) einstellen muss. Diese werden nicht befestigt, um sie später passend zu den Plattenstößen verschieben zu können.


Offene Ecke mit UA-Profil

In meinem Fall gab es eine Ecke in der Wand, diese wird mit 1-2 UA-Profilen ausgebildet, um eine ausreichende Stabilität zu haben. Die Aus werden mit passenden UA-Montagesteckwinkeln senkrecht zwischen Decke und Boden befestigt.

Da UA’s meistens für Türen genutzt werden, hatte der Baustoffhändler nur 3m-Längen vorrätig. Mit einem angesetzten Stück Profil und den passenden Schrauben kann man hier aber recht leicht verlängern (siehe Bild oben). Da später die Decke abgehängt wird, stört das auch nicht weiter.

Ist die Trennwand fertig, kommen die Vorsatzschalen. Ich habe mit den freistehenden angefangen, die sind vom Prinzip her genau so zu bauen wie die eben beschriebene Trennwand. Rundherum wird an Boden, Wänden und Decke UW-Profil angebracht, und in diesen Rahmen dann die Steher eingestellt.


Freistehende Vorsatzschale

Eine freistehende Schale braucht mindestens die Systemstärke 50mm, wobei dies nur Höhen bis 2,60m erlaubt, es sei denn, man befestigt sie hier und da mit Bauschaum Winkeln an der Wand. Ich wähle eigentlich immer 75mm, das geht dann bis 4m hoch (ohne Brandschutzanforderungen).

An zwei Wänden habe ich direkt befestigte Schalen montiert, die dann nur einen Platzbedarf von 28mm plus Beplankung haben (realistischerweise allerdings etwas mehr, wenn die Wände krumm sind). Das funktioniert eigentlich genauso wie eine direkt abgehängte Decke, nur hochkant 🙂

Rundherum wird, wie bei der freistehenden, ein Rahmen aus UD-Profil gesetzt. Zunächst auf dem Boden, dann zwei senkrechte an den Wänden hoch und dann an der Decke.


Direkt befestigte Vorsatzschale

Im Achsabstand der späteren Beplankung werden nun senkrechte Linien hochgezeichnet (oder ein Laser drangestellt) und je nach Beplankung, in der Regel alle 100cm, ein Direktabhänger gesetzt. Ebenfalls mit Bohrhammer und Nageldübel, zackzackzack. Strenggenommen würde man hier Justierschwingbügel nehmen für den besseren Schallschutz, die waren aber grad nicht am Lager, und bei Häusern aus dem 19. Jahrhundert ist das mit dem Schallschutz sowieso eher Augenwischerei. Die Estriche sind da auch nicht entkoppelt.

In die UD-Profile werden nun auf Höhe der Abhängerreihen CD-Profile eingestellt, ausgerichtet und mit Profilverbindungsschrauben links und rechts an den Abhängern befestigt.


Direkt befestigte Vorsatzschale

Dieser Schritt (Abhänger anbringen und mit CDs verschrauben) dauert natürlich länger, als nur CW-Profile als Steher locker einzustellen.

Hier und da sind noch Sonderkonstruktionen zu machen, zum Beispiel über dem Fenster hier:


Sonderkonstruktion

Zwei kleine Innovationen darf ich Euch übrigens nicht vorenthalten. Einmal haben die CD-Profile von Rigips (und andere auch) eine neue Oberfläche namens MultiTec; die Seiten der CD-Profile sind nun nicht mehr glatt, sondern haben eine Struktur. Damit rutscht man nicht mehr so leicht mit den Schrauben ab. Ich hatte alte und neue CDs da und der Unterschied ist wirklich deutlich. Außerdem soll sich auch Stabilität, Zuschnitt und Transportsicherheit verbessert werden. Die Struktur ist jetzt bei CD und UD neu. Hier sind noch weitere Infos.


Nageltasche!

Außerdem habe ich mir endlich eine Nageltasche gekauft! Nie mehr Schrauben in der Hosentasche und zerstochene Oberschenkel! Außerdem zwei Fächer – schon praktisch!

So, nächste Woche geht’s dann ans Beplanken und danach kommt die Decke. Viel Spaß beim Nachbauen und bis Sonntag!

 

Die Blechschere, Teil II

Ungefähr drei Jahre ist es jetzt her, dass ich meine Blechschere vermisste und sie mit einer groß angelegten Telefonaktion (hier nachzulesen) zurück bekommen wollte. Das Ergebnis waren nur schlaue Ratschläge und Tränen der Wut, allerdings blieb die Schere verlustig und ich kaufte mir eine neue, die mir auch treue Dienste leistete und nun ist DIESES MISTDING DOCH TATSÄCHLICH SCHON WIEDER WEG! Da habe ich extra dutzende Werkzeugkisten, nach Sparten sortiert und im Regal fein säuberlich aufgereiht, es mogelt sich doch tatsächlich immer wieder diese Blechschere davon.

Alles andere ist da! Der Hammer mit dem kaputten Stiel? Kein Problem, finde ich sofort. Auch der krumme Schraubendreher ist da und natürlich auch das alte Pflasterpaket, sonnengebleicht und ohne jegliche Klebewirkung. Liegt neben zehn angefangenen und knüppelhart getrockneten SIlikonkartuschen. Oh, und Gipskartonreste natürlich, und Profile erst! Mit 40cm-Resten von CD-Profilen kann man ja wirklich unheimlich viel anfangen, GUT DASS DIE IMMER DA SIND! Nur die Blechschere nicht! Zum Glück hab ich auf der letzten Baustelle eine Leihgabe bekommen. Ansonsten wird’s schon schwierig mit dem Profilschneiden. Bolzenschneider geht nur so halb gut, hab ich probiert. Aber hier: Ein Karton leerer Bauschaumdosen! Kann man zur Entsorgung schicken! Will ich seit sechs Jahren machen. Ein Rest von der Rolle Trittschalldämmung aus Kork, die vor sich hinbröselt. Dämmung habe ich letztens erst entsorgt. Hatten sich da wirklich Marder ein Nest drin gebaut? Ich habe Verbiss, Köttel  und eine Fischgräte darin gefunden. Ein untrügliches Zeichen, die Garage mal wieder aufzuräumen, was ich dann auch tat. Ich habe viel Dämmung weggeschmissen. Die hat man ja auch irgendwie immer zu viel. Hier übrigens, vier Sack fossilgewordener Zement lagern akkurat an ihrem Platz. Genau wie steinharter Fliesenkleber. Warum kommt sowas denn nie weg? Immer nur die nützlichen Sachen.

Also, verehrte Leser, wenn jemand eine gelb-schwarze Blechschere sieht oder plötzlich in seiner Werkzeugsammlung findet, bitte ich um Nachricht. Sachdienliche Hinweise werden mit einem halben Sack Zement, zwei Kartuschen SIlikon und einer Packung Heftpflaster belohnt. Alles fast neu, versteht sich! Ich geh jetzt nochmal suchen. Bis nächste Woche!