Hallo,
ich finde auch, dass die 100 Euro *sehr* niedrig angesetzt sind und tatsächlich nur durch „Discounter-Ware“ möglich ist. Ob das unbedingt die „optimale“ Lösung ist, will ich hier nicht entscheiden 😉
Ich hatte ja auch nur gesagt, dass es nicht unbedingt das „Premium-Modell“ von Festool (z.B.) sein muss.
Bei der Herstellung von Fensterläden denke ich aber, dass ein Frästisch unverzichtbar sein wird. Hier gibt es günstige Modelle, die geeignet sein können. Frästische *kann* man auch selbst bauen, aber ob das zeitlich möglich ist, weiss ich natürlich nicht.
Bosch macht wie gesagt ganz gute und erschwingliche Oberfräsen. Soll es noch einen Tick preiswerter sein, könnte man die Firma PERLES in die engere Wahl ziehen. Auch Makita baut Oberfräsen…
…beim Frästisch gab es im Werkzeugkompass eine interessante Gegenüberstellung. Als „Premiumlösung“ könnte man den Festool Frästisch (mit Festool Fräse) nehmen, aber da kommt man dann schnell in Preisregionen „jenseits von Gut und Böse“.
Relativ günstig ist der „Trend CRT“ Frästisch.
Dirk
]]>2. Oberfräsen sind so ähnlich wie Autos, hast du nie eine besessen, kommst du super ohne aus. Hast du aber eine und die geht kaputt, muß sofort eine Neue her 😉
3. Man kann für viel Geld alle möglichen Formteile aus Holz kaufen. Man kann diese aber teils aus billigem Bauholz oder was man im Heimwerkerhaushalt so findet für kleines Geld auch selber schnitzen. Mit Oberfräse sogar schnell und ordentlich. Man kann also bares Geld sparen, das nur als Argument für dich selbst und deine Lieben, um die Investition zu rechtfertigen.
4. Weil du mit so einer Fräse Dinge machen kannst, die ohne nicht wirklich funktionieren, kommt dir immer öfter der Gedanke, das man das was auch immer auch aus Holz machen könnte. Und so brauchst du die Fräse immer öfter.
5. Auch hier schließe ich mich meinen Vorrednern an, würde ich nie jemandem zu einer billigen Stichsäge oder einem Akkuschrauber raten, hab ich auch nur so eine Oberfräse vom Discounter – und die tut. Mit einem Frästisch verdoppelst du die Einsatzmöglichkeiten, weil freihändig Fräsen nicht funktioniert. Entweder das Werkstück fixieren, was bei schmalen, dünnen nichts wird, oder eben die Fräse. Man könnte diese jetzt in einen Schraubstock spannen, aber ein Frästisch wäre hier doch das wesentlich bessere Mittel der Wahl.
6. Wie andere schon geschrieben haben, Oberfräse, Einsatzwerkzeuge und Frästisch ab rund 100,- Euro – da hast du doch schon deutlich mehr für Werkzeuge ausgegeben. Also ein überschaubares Risiko…
]]>Und wenn nicht: Schaum und Silikon ersetzen Präzision. Falls das nicht auch nicht hilft: Wenn da mal Farbe drauf is… 😉
]]>Ich bin ECHT dankbar, für die wöchentliche Gelegenheit, beim Lesen dieses Blogs mal so richtig Schmunzeln zu können! Danke!
Zum Thema Oberfräse…
…war bei mir nach der Kappsäge eines der ersten „richtigen“ Holzbearbeitung-Werkzeuge (nach einer Reihe Akku-Geräte, die ich jetzt mal nicht mitzähle).
Braucht „Mann“ das? „Mann“ schon, „man“ wahrscheinlich auch.
Natürlich ist die Frage, ob das Gerät auch in Zukunft verwendet wird. Muss ja nicht täglich sein, aber so hin und wieder schon.
Allerdings denke ich, dass selbst „nur“ für das Fensterladen-Projekt eine eigene Oberfräse hilfreich wäre. Vorausgesetzt, die Ausgabe hält sich in „Grenzen“. Und zumindest zum Abrunden von Kanten kann man eine Oberfräse „ständig“ brauchen…
…wäre der Frage, WELCHE… und das ist eine Wissenschaft für sich und kann nicht wirklich allgemein gültig beantwortet werden.
Eine der grünen (!) Bosch Oberfräsen kann durchaus reichen. Alternativ die Blaue Variante mit LED… Festool und Co sind toll, aber vermutlich den Mehrpreis nicht wert.
Hilfreich bei der Entscheidung kann ein Blick auf den Blog von Heiko Rech und anderen (Mich’s Holzblog) sein, wo diese Themen immer wieder (und meist mit „offenem Ausgang“) diskutiert werden.
In diesem Sinnen… noch einen schönen Sonntag!
Dirk.
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